04.02.2020

Vielleicht erlebst du Zeiten, in denen der Feind deinem Dienst entgegenwirken möchte, indem er dir zuflüstert: “du kannst nichts bewirken”. Wenn du das glaubst, bringt das was du tust oder nicht tust, nicht die Frucht, die du „sehen“ möchtest.

 

Höre die erstaunliche Geschichte, die Jamie Buckingham an der internationalen Konferenz in New Orleans im Jahr 1991 erzählte.

Er begann mit der Geschichte von Petrus aus der Apostelgeschichte. Leute brachten Kranke auf die Strassen in der Hoffnung, dass der Schatten von Petrus auf sie fallen und sie geheilt würden. (Apg. 5,15) Jamie ermutigte anschliessend jeden von uns, mit den Augen auf Jesus gerichtet zu leben, denn dann würde auch unser Schatten auf andere fallen und einen Einfluss haben.

Jamie erzählte davon, wie er in Israel gewesen war und für ein Buch recherchierte. Er plante beim Morgengrauen ein Gebetstreffen auf dem Berg Sinai. Die Nacht hatte er am Fuss des Berges verbracht.

Ungefähr in der Mitte des Aufstiegs überholte ihn eine Gruppe von Aborigines. Einige von ihnen waren etwas älter, einige barfuss, und unter ihnen war auch ein weisser Mann.

Als Jamie kurz nach Sonnenaufgang auf dem Gipfel ankam, waren die Aborigines und der weisse Mann bereits im Gebet. Als ihr Treffen zu Ende war, ging Jamie zu ihnen hinüber und fragte den weissen Mann, wer sie waren. Dieser entgegnete ihm, diese Männer seien Aborigines von Papua Neu Guinea und er selber sein ein Biker in Australien gewesen. Dort las er ein Buch von einem Amerikaner, das ihn so berührte, dass er sein Leben Jesus gegeben habe. Dann habe ihn der Herr nach Neu Guinea geschickt. Er fuhr fort und erklärte, diese Männer seien die Ältesten von den Stämmen, die Jesus angenommen hätten. Sie hätten all ihr Geld zusammengekratzt, um nach Israel zu kommen. Sie wollten sehen, ob die Dinge hier wirklich so seien, wie z.B. der Berg Sinai, der See Genezareth und andere Stätten.

Der Mann fragte Jamie, was er hier mache. Jamie sagte, er sei Autor und mache hier in Israel Recherchen für ein Buch. Der weisse Mann sagte, er wisse, dass dies ein grosser Zufall wäre, aber ob er vielleicht Jamie Buckingham kenne, denn das sei der Mann, der das Buch geschrieben habe, das sein Leben so veränderte.

Könnt ihr euch das vorstellen?! Ihr wärt um die halbe Welt gereist und gerade auf dem Berg Sinai. Gottes Absicht war aber nicht nur, euch auf diesen Gipfel zu bringen. Gott wollte den Biker aus Australien, diesen frisch bekehrten Mann, dem Autor des Buches, das ihn so verändert hatte, vorstellen! Oh, wie wunderbar sind doch die Absichten Gottes! Jamie sagte diesem Australier, als sie auf diesem Berg standen, dass er wirklich dieser Jamie Buckingham sei, der Autor, der dieses Buch geschrieben habe, das ihn so verändert habe. Denkt einmal! Es war alles wegen diesem gottgegebenen Talent von Jamie, ein Buch zu schreiben, das auf der anderen Seite der Welt seinen Schatten auf das Leben dieses Australiers warf, um ihn zu berühren.

Mein Freund, lass es mich aus ganzem Herzen sagen, auch du wirfst einen Schatten. Das kann in ganz einfacher Art geschehen. Vielleicht scheint eine Wanderung auf den Berg Sinai etwas “Geistliches” zu sein. Aber mein und dein Leben, wenn wir es mit all unseren täglichen Aufgaben und Verpflichtungen leben, wirft auch ein Schatten.

Du wirst nie erfahren, wie oft Jesus durch dich vielfältig gewirkt hat. Die Kraft Seines Lebens ist in DIR, die immer durch dich wirkt…sodass Sein Schatten durch dich fällt.

Lebe so, ohne zu wissen, was passiert. Lass Jesus täglich und auf verschiedene Art durch dich fliessen.

Wer unter dem Schirm des Höchsten wohnt, ruht im Schatten des Allmächtigen. Psalm 91,1

Herzliche Grüsse, von einer, die auch Schatten wirft

Jane Hansen Hoyt

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